Sprachauswahl

de
  • cs

  • de

  • el

  • en

  • es

  • et

  • fr

  • it

  • kk

  • lt

  • nl

  • pl

  • pt

  • ro

  • ru

  • uk

Deutsch
  • Čeština

  • Deutsch

  • ελληνική

  • English

  • Español

  • Eesti keel

  • Français

  • Italiano

  • Казақша

  • Lietuvių

  • Nederlands

  • Polski

  • Português

  • Română

  • Русский

  • Українська

Wie können Sie Ihr Konto bequem auffüllen?

* Wir berechnen keine Provision für die Auffüllung Ihres Kontos

  • Startseite
  • Anlageideen
  • Ammo Inc.: Renditepotenzial von bis zu 169.6 % aufgrund steigender Militärausgaben und Hochrüstung
Max Manturov

Max Manturov

Head of investment research regulated by CySec 18.05.2022

Ammo Inc.: Renditepotenzial von bis zu 169.6 % aufgrund steigender Militärausgaben und Hochrüstung

Ticker: POWW.US
Aktueller Kurs: $3.82
Kursziel: $10.3
Renditepotenzial: 169.63%
Zeithorizont: 6 Monate
Risiko: Moderat
Positionsgröße: 2 %

Das Unternehmen

Ammo Inc. (POWW) entwickelt, produziert und vertreibt Premium-Munition und Zubehör. Das Unternehmen ist in fünf Segmenten tätig: Wettkämpfe, persönliche Verteidigung, Jagd, Schießsport und Lifestyle. Im Juni 2021 übernahm Ammo das Unternehmen GunBroker, den größten Waffen- und Munitionsmarktplatz in den USA. Ammo wurde 2016 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Scottsdale, Arizona.

Was ist die Idee dahinter?

Ammo ist ein Wachstumsunternehmen in dieser eigentlich etablierten Branche, was recht selten ist. Der Umsatz des Unternehmens ist in den letzten fünf Jahren mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 226,59 % gestiegen. Bis Ende 2022 wird der Umsatz von Ammo voraussichtlich um 300 % steigen, da eine neue Anlage in Betrieb genommen wird, die das derzeitige Produktionsvolumen verdreifachen soll.

Auf dem derzeitigen Munitionsmarkt herrscht sowohl aufgrund struktureller als auch konjunktureller Faktoren ein Engpass, was für die Hersteller ein wichtiger Wachstumsfaktor ist. Ammo hat einen strategischen Vorteil, da das Unternehmen in der Lage ist, Munition über den Marktplatz GunBroker direkt an die Verbraucher zu verkaufen. Wir gehen davon aus, dass das Unternehmen seine Rentabilität im Zuge seines Wachstums und der Realisierung von Skaleneffekten weiter verbessern wird. Schätzungen zufolge bietet der aktuelle Kurs den Anlegern einen erheblichen Spielraum beim Kauf der Aktie. Ein zusätzlicher Faktor für die Attraktivität des Unternehmens ist der hohe Anteil von Insidern (35 %) in der Aktionärsstruktur.


Aktien von Ammo Inc. kaufen >>

Warum sollte der Aktienkurs steigen?

Grund 1: Günstiges Marktumfeld

Jägern und anderen Waffenbesitzern in den USA drohte bereits 2021 ein Mangel an Munition. Die Knappheit war und ist auf die steigende Nachfrage, Probleme in der Lieferkette und den Konkurs des Waffenherstellers Remington zurückzuführen.

Nach Angaben des COVID States Project stieg die Nachfrage nach Waffen im Juni 2020 aufgrund von Protesten im Zusammenhang mit der antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung. Die Pandemie und die Lockdowns verschärften die Anspannungen und trieben die Nachfrage nach Waffen und Munition zusätzlich an. Dieser Trend hat sich im Jahr 2021 fortgesetzt. Einem Bericht des FBI zufolge, war die Zahl der Hintergrundprüfungen pro 10 Millionen Menschen im Jahr 2021 höher als im Jahr zuvor. Je mehr Amerikaner Waffen besitzen, desto höher ist die Nachfrage nach Munition. Obwohl die Hersteller ihre Produktion erhöht haben, gibt es immer noch einen Mangel an Patronen.

Der Konkurs von Remington, einem der größten Waffen- und Munitionshersteller in den USA, ist ein weiterer Faktor für die Knappheit. Im Jahr 2020 leitete das Unternehmen ein Konkursverfahren nach Artikel 11 ein, was zur Einstellung der Produktion und zu Einnahmeverlusten führte.

Vor der Pandemie konnten die Käufer die Knappheit noch mit importierter Munition ausgleichen. Durch COVID-19 wurden jedoch die globalen Lieferketten unterbrochen, was zu einem Rückgang der Munitionsimporte in die USA um 34 % führte. Zusätzlich stiegen seit Anfang 2020 die Preise für Blei, Messing, Kupfer, Zink, Nickel und Stahl – die wichtigsten Rohstoffe für Patronen. Dennoch ist es Ammo gelungen, die steigenden Kosten auf die Verbraucher abzuwälzen, betonte Chief Financial Officer Rob Wiley während der Telefonkonferenz zum dritten Quartal.

Das Unternehmen errichtet in Wisconsin eine neue, hochmoderne Produktionsstätte mit einer Fläche von rund 15.000 Quadratmetern. Die Anlage soll im Sommer 2022 in Betrieb genommen werden. Die Kapazität wird es Ammo ermöglichen, seine derzeitige Produktionskapazität zu verdreifachen und an die Marke von 1 Milliarde Patronen pro Jahr heranzuführen. Damit wird das Unternehmen in der Lage sein, mit der aktuellen Nachfrage Schritt zu halten und den Absatz erheblich zu steigern.

Nach Angaben des Unternehmens ist die Nachfrage nach Munition überdies vor dem Hintergrund der Kämpfe in der Ukraine erheblich gestiegen. Es ist jedoch anzumerken, dass die geänderten Umstände bisher keine Auswirkungen auf den Marktwert der Aktien des Unternehmens hatten.

Grund 2: GunBroker als Wettbewerbsvorteil

Die Munitionsbranche ist ein Markt mit freiem Wettbewerb. Es gibt eine große Zahl von Herstellern, die ihre Produkte über Händler verkaufen, die wiederum gezwungen sind, die ohnehin schon niedrigen Margen für Munition zu drücken. Obwohl die derzeitige Knappheit ein günstiges Umfeld für alle Akteure schafft, birgt der starke Wettbewerb langfristig Risiken für die am wenigsten effizienten Hersteller.

Die Übernahme des Marktplatzes GunBroker mit 6,8 Millionen registrierten Nutzern war für Ammo von strategischer Bedeutung. Dieser ermöglicht es dem Unternehmen, seine Produkte direkt an die Verbraucher zu verkaufen. Außerdem weist der Marktplatz höhere Gewinnspannen auf, sodass Ammo den Break-Even-Punkt schneller überschreiten kann.

Finanzkennzahlen

In den letzten fünf Jahren sind die Einnahmen von Ammo mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 226,6 % gestiegen. Ende 2021 wuchs der konsolidierte Umsatz um 323 % auf 62,5 Millionen US-Dollar. Die Unternehmensleitung geht davon aus, dass die Einnahmen bis Ende 2022 eine Höhe von 250 Millionen US-Dollar erreichen werden, was einer Steigerung von 300 % entspricht. Dies scheint eine vernünftige Einschätzung zu sein, wenn man bedenkt, dass das neue Werk in Wisconsin es dem Unternehmen ermöglichen wird, seine Produktionskapazität zu verdreifachen.

Die Nettoverluste nahmen in diesem Zeitraum ebenfalls zu, allerdings mit einer wesentlich geringeren durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 6,2 %. Am Ende des Quartals, das am 30. Juni 2021 endete, überschritt Ammo zum ersten Mal den Break-Even-Punkt. Am Ende des letzten Berichtszeitraums lagen die operative Marge (TTM) und die Nettomarge (TTM) bei 18,3 % bzw. 16,5 %, vergleichen mit -8,6 % bzw. -12,5 % im Jahr 2021.

Wir gehen davon aus, dass Ammo seine Rentabilität durch drei wichtige Katalysatoren weiter verbessern wird:

  • Das neue Werk wird die derzeitige Produktionskapazität des Unternehmens voraussichtlich verdreifachen und damit die Fixkosten pro Einheit erheblich senken.
  • Das Unternehmen wird die Transportkosten senken, da die Produkte nicht mehr von Wisconsin nach Arizona transportiert werden müssen, zumal sich das Werk in unmittelbarer Nähe einer Messingproduktionsanlage befinden wird.
  • Obwohl GunBroker bereits der größte Marktplatz ist, zieht er weiterhin 50.000 neue Nutzer pro Monat an. Ferner bietet er höhere Gewinnspannen und mehr Raum für Wachstum als die Munitionsproduktion, da die Produktion durch begrenzte Kapazitäten eingeschränkt ist. Somit ist GunBroker auch ein Katalysator für die Steigerung der Rentabilität von Ammo.

Der operative Cashflow (TTM) und der freie Cashflow (FCF) beliefen sich im letzten Berichtszeitraum auf -12,7 bzw. -32,2 Millionen US-Dollar, verglichen mit -14,4 bzw. -19,9 Millionen US-Dollar im Jahr 2021. Der Rückgang ist auf einen Anstieg der Lagerbestände und Forderungen zurückzuführen. Trotz des negativen Cashflows besteht kein Liquiditätsrisiko, da Ammo über eine starke Bilanz mit liquiden Mitteln in Höhe von 27,4 Millionen US-Dollar und einer Gesamtverschuldung von 8,5 Millionen US-Dollar verfügt. Die Verbindlichkeiten machen nur 9,75 % der gesamten Aktiva des Unternehmens aus.

Wie jedes Small-Cap-Unternehmen wird auch Ammo von den Wall-Street-Analysten relativ schlecht bewertet. Das minimale Kursziel der Investmentbanken wurde von Roth Capital Partners ausgegeben und liegt bei 8 US-Dollar pro Aktie. Das stellt allerdings immer noch das doppelte Aufwärtspotenzial dar.

Trotz der enormen Wachstumsrate wird Ammo bei einer vergleichbaren Gesamtbewertung der Multiplikatoren ohne nennenswerten Aufschlag gehandelt: EV/S – 2,28; EV/EBITDA – 8,68; P/E – 13,11; P/B – 1,17.

Die Unternehmensleitung hält den derzeitigen Aktienkurs ebenfalls für übermäßig unterbewertet. Infolgedessen hat der Vorstand ein Rückkaufprogramm in Höhe von 30 Millionen US-Dollar genehmigt. Das entspricht etwa 6,5 % bis 6,8 % der Unternehmenskapitalisierung. Die Unternehmensleitung will den Zeitpunkt in Abhängigkeit vom Aktienkurs und anderen Faktoren festlegen.

Risiken

  • Die Munitionsbranche ist in hohem Maße von politischen Faktoren abhängig. Daher könnte die Verabschiedung restriktiver Gesetze den Unternehmen der Branche erheblich schaden.
  • Die Unternehmen der Waffen- und Munitionsbranche halten sich nur in geringem Maße an moderne ESG-Standards (in Bezug auf Umwelt, soziale Themen und interne Betriebsabläufe). Dieser Faktor könnte einen Abschlag auf die Aktienkurse bewirken.
  • Ammo ist seit Langem unrentabel. Aufgrund des Kapitalbedarfs hat das Unternehmen die Anzahl seiner ausgegebenen Aktien stetig erhöht, was den Wert für die Aktionäre verwässerte. Während einer kürzlich abgehaltenen Telefonkonferenz versicherte CFO Rob Wylie jedoch, dass das Unternehmen keine Pläne zur Ausgabe neuer Aktien hat. Außerdem wurde ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt.
  • Laut dem jüngsten Quartalsbericht - von Smith & Wesson (SWBI) hat sich der Lagerbestand des Unternehmens deutlich erhöht. Ein Anstieg der Lagerbestände bei einem der wichtigsten US-Waffenhersteller könnte auf einen Nachfragerückgang hindeuten, der sich negativ auf die Munitionsbranche auswirken könnte.

Wie man die Anlageidee umsetzt

  1. Kaufen Sie die Aktie bei $3.82
  2. Weisen Sie dem Investment nicht mehr als 2% Ihres Portfoliobetrags zu. Sie können die Empfehlungen unserer Analysten nutzen, um ein ausgewogenes Portfolio aufzubauen.
  3. Verkaufen Sie die Aktie, wenn der Kurs einen Wert von $10.3 erreicht hat.

So kaufen Sie Aktien von Ammo Inc.?

Wenn Sie noch kein Anlagekonto haben, eröffnen Sie jetzt eines: dies kann online erfolgen und dauert nur 10 Minuten. Sie müssen lediglich einen kurzen Fragebogen ausfüllen und Ihr Konto verifizieren.

Nach dem Eröffnen eines Kontos können Sie auf eine der folgenden zwei Arten die gewünschten Aktien kaufen:

Web-Plattform von Freedom24: Geben Sie im Abschnitt “Web-Terminal“ im Suchfeld “POWW.US“ (Ammo Inc. an der NASDAQ) ein und wählen Sie die Aktie “Ammo Inc.“ aus den Suchergebnissen aus. Öffnen Sie eine sichere Sitzung im Trading-Fenster auf der rechten Seite, wählen Sie die gewünschte Anzahl der Aktien aus, die Sie kaufen möchten und klicken Sie auf “Kaufen“.

Freedom24 iPhone oder Android App: Gehen Sie zum Bildschirm mit den “Quotierungen“ und tippen Sie auf das Suchsymbol in der oberen rechten Ecke. Geben Sie “POWW.US“ (Ticker von Ammo Inc. an der NASDAQ) in das angezeigte Dialogfeld ein und wählen Sie die Aktie “Ammo Inc.“ aus den Suchergebnissen aus. Sie sehen dann die Aktie in der Marktübersicht. Tippen Sie darauf und gehen Sie im angezeigten Dialogfeld zur Registerkarte “Order”. Bestimmen Sie die Anzahl der Aktien, die Sie kaufen möchten und klicken Sie auf “Kaufen“.


Aktien von Ammo Inc. kaufen >>


*Haftungsausschluss: Weitere Informationen sind auf Anfrage erhältlich. Anlagen in Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten sind immer mit Risiken eines Kapitalverlusts verbunden. Der Kunde ist aufgefordert, sich selbst zu informieren und sich mit den Risikohinweisen vertraut zu machen. Meinungen und Einschätzungen sind die Grundlagen unserer Beurteilung zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Materials und können ohne Vorankündigung geändert werden. Provisionen, Gebühren oder andere Abgaben können die finanzielle Rendite mindern. Die vergangene Wertentwicklung ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. Dieses Material ist nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten gedacht. Die hierin enthaltenen Meinungen und Empfehlungen berücksichtigen nicht die individuellen Umstände, Ziele oder Bedürfnisse des Kunden und stellen keine Anlageberatung dar. Der Empfänger dieses Dokuments muss seine eigenen, unabhängigen Entscheidungen über die hierin genannten Wertpapiere oder Finanzinstrumente treffen. Die Informationen stammen aus Quellen, die von Freedom Finance Europe Ltd. oder seinen verbundenen Unternehmen und/oder Tochtergesellschaften (insgesamt Freedom Finance) als zuverlässig erachtet werden, aber sie garantieren nicht ihre Vollständigkeit oder Richtigkeit, mit Ausnahme von etwaigen Angaben hinsichtlich der Offenlegungen gegenüber der Freedom Finance Europe Ltd. und/oder ihre verbundenen Unternehmen und die Beteiligung des Analysten an dem Emittenten, der Gegenstand der Untersuchung ist. Sofern nicht anders angegeben sind alle Preise Richtwerte zum Zeitpunkt des Börsenschlusses für die besprochenen Wertpapiere.

  • Informationsquellen

    https://kateto.net/covid19/COVID19%20CONSORTIUM%20REPORT%2037%20GUNS%20Feb%202021.pdf

    https://www.fbi.gov/file-repository/nics_firearm_checks_-_month_year.pdf/view

    https://www.forbes.com/sites/aaronsmith/2020/10/16/covid-19-drags-down-ammo-imports-leaving-bullet-shelves-bare/?sh=5334ae353cc0#:~:text=U.S.%20imports%20of%20shelf%2Dready%20ammunition%20plunged%2034%25%20in%20the%20three%20months%20ended%20Aug.%2031%20compared%20to%20the%20same%20period%20in%202019%2C%20according%20to%20the%20most%20recent%20data%20from%20Chris%20Rogers%20of%20S%26P%20Global%20Market%20Intelligence%20Panjiva.

    https://seekingalpha.com/article/4486954-ammo-inc-poww-ceo-fred-wagenhals-on-q3-2022-earnings-call-transcript

    https://www.prnewswire.com/news-releases/ammocom-reports-surge-in-consumer-demand-for-ammunition-in-wake-of-russian-invasion-of-ukraine-301500952.html

    https://seekingalpha.com/pr/18662103-ammo-inc-board-authorizes-up-to-30-million-dollar-share-repurchase

    https://ir.smith-wesson.com/static-files/e34cce51-4fc8-4a13-97fb-f5b7f4b083ac

  • Methodik zur Bewertung von Empfehlungen gemäß den Nutzungsbedingungen für Marktuntersuchungen

    Die Analysten von Freedom Finance führen eine dreistufige Analyse durch. Sie wählen eine vielversprechende Branche auf der Grundlage aktueller Nachrichten, Statistiken und branchenspezifischer Metriken aus. Sie bewerten die Angebots- und Nachfragesituation sowie die zukünftige Entwicklungsdynamik. Die Attraktivität der Branche für Investitionen wird vor allem durch die prognostizierten Marktwachstumsraten, den gesamten adressierbaren Markt, den Konzentrationsgrad der Marktteilnehmer, die Wahrscheinlichkeit einer Monopolbildung sowie den Grad der Regulierung durch verschiedene Einrichtungen oder Verbände beeinflusst.

    An die Bewertung schließt sich eine vergleichende Analyse auf der Grundlage der ausgewählten Stichprobe an. Die Stichprobe umfasst Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 1 Milliarde US-Dollar. Es gibt aber auch Raum für Ausnahmen (wenn ein angemessenes Liquiditätsniveau für die Wertpapiere des Unternehmens an der Börse vorhanden ist). Die ausgewählten Unternehmen (Peers) werden auf der Grundlage von Multiplikatoren (EV/S, EV/EBITDA, PE, P/FCF, P/B), Umsatzwachstumsraten, Margen und Rentabilität (operative Gewinnmarge, Nettogewinnmarge, ROE, ROA) sowie der Geschäftsentwicklung miteinander verglichen.

    Nach Abschluss der vergleichenden Analyse führen die Analysten eine eingehendere Recherche zu Nachrichten über das ausgewählte Unternehmen durch. Sie prüfen die Entwicklungsstrategie des Unternehmens sowie Informationen über seine aktuellen und potenziellen Fusionen und Übernahmen (M&A-Aktivitäten). Sie bewerten auch die Effizienz des anorganischen Wachstums des Unternehmens sowie andere Nachrichten über das Unternehmen im vergangenen Jahr. Das Hauptziel in dieser Phase besteht darin, die Wachstumstreiber zu identifizieren und ihre Stabilität sowie das Ausmaß ihrer Auswirkungen auf das Geschäft zu bewerten.

    Auf der Grundlage aller gesammelten Daten ermitteln die Analysten die gewichteten Prognosen für die Wachstumsraten des Unternehmens und die vorgeschlagene Geschäftsmarge, die zur Berechnung des auf einem Multiplikator basierenden Schätzwerts des Unternehmens herangezogen werden. Dieser Wert ermöglicht die Festlegung des Kursziels und des Wachstumspotenzials der Aktie.

    Der voraussichtliche Zeitpunkt der Umsetzung der Idee wird in Abhängigkeit von der aktuellen Marktsituation, dem Volatilitätsniveau und dem verfügbaren Prognosehorizont für die Branchen- und Unternehmensentwicklung festgelegt. Der Prognosehorizont liegt in der Regel zwischen 3 und 12 Monaten.