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Alles über den Dow-Jones-Index

Der Dow-Jones-Index ist genauso wie „Black Monday“ auch den Menschen bekannt, die von Börsenhandel und Aktien weit entfernt sind. Der Dow Jones Industrial Average erschien im Jahr 1884 und wurde erst im Jahr 1896 veröffentlicht. Er wurde von Charles Dow, Herausgeber von Wall Street Journal, geschaffen. Zum Zeitpunkt der Entwicklung gehörten 13 Unternehmen dem Index an, wobei nur 2 davon Industriebetriebe waren. Seitdem veränderte sich der Indexbestand ständig, inzwischen verwandelte er sich vom Indikator der Geschäftslage in der Eisenbahnbranche zu einem der Schlüsselindikatoren der amerikanischen Industrie und Wirtschaft.

Was ist Dow-Jones-Index in einfachen Worten und wie wird er gemessen?

Eigentlich ist das eine Kennziffer, die die Situation in einem bestimmten Wirtschaftssektor anzeigt. Ursprünglich war das die Eisenbahnbranche, danach der Industriesektor. Charles Dow entwickelte diesen Index, indem er die Aktienpreise von 13 Unternehmen addierte, durch 13 dividierte und schließlich die durchschnittliche Zahl bekam. Heutzutage orientieren sich die Experten auf die 30 größten amerikanischen Industriegesellschaften.

So stellt der Dow-Jones-Index ein arithmetisches Mittel der Werte der wichtigsten Industriebetriebe der USA dar. Somit gibt er einem Investor die Möglichkeit, die Lage in der amerikanischen Wirtschaft realistisch einzuschätzen.

Selbstverständlich ist nicht alles so einfach. Es gibt die Korrekturfaktoren, die Aktien werden „gebrochen“, um sich einem bestimmten Preisbereich anzupassen, und der Teiler selbst ist seit langem dem Wert 30 nicht gleich.

Dynamik des Dow-Jones-Index

Innerhalb von 100 Jahren vergrößerte sich der Dow-Jones-Index 500-fach. Der erste im Jahr 1896 dokumentierte Wert betrug 40,94. Das heißt, eine Aktie kostete durchschnittlich $ 40,94. Der Index wuchs schrittweise: im Jahr 1972 erreichte er bereits 1000 Punkte, und der Mittelwert einer Aktie einer amerikanischen Industriegesellschaft betrug $ 1000. Damals galt es als Spitzwert. Allerdings irrten sich die Experten: schon im Jahr 1999 betrug der Index mehr als 10 000 Punkte.

Allerdings ist es nicht sinnvoll, das Diagramm von Dow-Jones-Index im Voraus für die nächsten 10 Jahre in der Hoffnung auf ein stabiles und gleichmäßiges Wachstum zu zeichnen. Der Wert steigt nicht immer und wird in manchen Fällen reversiv. So geschah es zum Beispiel am „Black Monday“ im Jahr 1987, als der Index mehr als ein Fünftel seines Wertes (22,6%) verlor. Es wurden keine objektiven Ursachen von „Black Monday“ festgestellt: die Wirtschaft entwickelte sich weiter, und es gab auch keine Prognosen.

Wie kann man durch das Verfolgen des Dow-Jones-Index Geld verdienen?

Wenn Sie in Aktien investieren oder noch komplexere Derivate verwenden, kann dieser Index Ihnen nützlich sein. Er ist für die Investoren von Bedeutung, die in Folgendes investieren:

• Aktien der Industriebetriebe der USA;

• ETF-Fonds, die auf Grundlage dieses Indexes geschaffen wurden.

Die Investoren, die ihre Mittel in amerikanische Aktien angelegt haben, sollten die Augen auch offen halten, denn in der Weltwirtschaft ist alles miteinander verbunden, und die wesentliche Änderung von Dow-Jones-Index kann sich sowohl auf den Währungs- als auch auf den Wertpapiermarkt der Welt auswirken.

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