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Pensionsgeschäfte

Im Recht gibt es Begriffe „Termingeschäft“ und „unbefristetes Geschäft“ Bei den Termingeschäften wird das Vollzugsdatum bzw. das Datum des Geschäftsablaufs im Vertrag festgesetzt, bei den unbefristeten Geschäften gibt es kein solches Datum. Es ist einfach. Auf dem Wertpapiermarkt ist das ein wenig komplizierter.

In Abhängigkeit von der Vollzugsfrist unterscheidet man die Termingeschäfte, die Tagesgeschäfte und kombinierte Geschäfte. Die Tagesgeschäfte (Sofortgeschäfte, Spot) hat jeder Investor geschlossen, der wenigstens einmal Aktien oder Fremdwährungen kaufte. Man stellt einen Antrag, man bezahlt die Wertpapiere zum laufenden Kurs und erhält sie sofort (innerhalb von zwei bis drei Werktagen je nach der Börse). Mit den Termingeschäften arbeiten grundsätzlich die Trader: das ist komplizierter und riskanter.

Als Termingeschäfte werden auf den Finanzmärkten die Geschäfte mit den gestundeten Leistungen bezeichnet. Sie schließen den Vertrag ab, in dem mindestens ein Zahlungsdatum festgesetzt ist, und bei Fälligkeit kauft oder verkauft man die Wertpapiere (Währung).

Das Hauptziel der Termingeschäfte besteht darin, einen Gewinn mit einem minimalen Risiko zu erzielen. So kann man bei der Arbeit mit den Optionen auf den Kauf (Verkauf) von Wertpapieren verzichten, wenn sich die Marktverhältnisse ungünstig verändert haben.

Begriff und Arten der Termingeschäfte

Nach Bedingungen und Vollzugsart unterscheidet man folgende Termingeschäfte:

• Einfache Termingeschäfte: die Parteien dokumentieren im Vertrag die Notierung und das Übergabe-Datum für Aktiva, das Geschäft selbst kann außerhalb der Börse erfolgen.

• Futures: das Geschäft mit einer festen Notierung und dem Vollzugsdatum wird an einer Fondsbörse nach ihren Standards durchgeführt.

• Optionen: Termingeschäfte, bei denen ein Trader beim Verkauf das Recht kauft, die Wertpapiere unter angegebenen Bedingungen zu kaufen oder darauf zu verzichten.

Die Futures und die Optionen gelten als sekundäre Wertpapiere – derivative Finanzwerkzeuge. Mit ihnen kann man verdienen, ohne das Aktiv selbst zu kaufen. Das erfordert eine breite Erfahrung und gute Marktkenntnisse.

Schemata für Tages- und Termingeschäfte

Der Ablauf der Termingeschäfte ist einfach: Sie wählen und bezahlen das Aktivum und innerhalb von 1–2 Tagen wird es Ihnen zur Verfügung gestellt. Mit den Termingeschäften ist es etwas komplizierter. Im Fall eines einfachen Geschäfts außerhalb der Börse:

1. Sie wenden sich an den Verkäufer der entsprechenden Aktiva.

2. Sie schließen den Vertrag ab, in dem das Zahlungsdatum und das Übergabe-Datum für die Aktiva sowie den Aktivakurs (Wert) festgesetzt und dokumentiert sind.

3. Bei der Fälligkeit kaufen Sie die Aktiva unter den im Vertrag festgelegten Bedingungen.

Wenn die laufenden Notierungen für die Aktiva zum Zeitpunkt der Vertragsausführung höher als der im Vertrag festgesetzte Preis sind, macht der Käufer Gewinn. Wenn niedriger –macht der Verkäufer Gewinn.

Mit Futures, Optionen und anderen Termingeschäften an den Fondsbörsen ist es noch komplizierter. Da sie als sekundäre Wertpapiere funktionieren, können sie unendliche Male (im Rahmen der festgesetzten Frist) weiterverkauft werden und somit ihren eigenen Kurs haben. Wenn Sie Futures kaufen, können Sie das Aktivum zum bestimmten Preis kaufen. Beim Optionenkauf sind Sie dazu berechtigt, auf das Geschäft zu verzichten. In diesem Fall verlieren Sie nur den Optionspreis.

Nur erfahrene Trader sollten Termingeschäfte durchführen. Um die Notierungen von Aktiva in der Zukunft (und es geht in der Regel um 30–90 Tage) genau einzuschätzen, sind gute Marktkenntnisse erforderlich.

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